Unrauh, Cornelia

Auf den Spuren von Hans, Glückssucher unterwegs

Ausgehend vom Märchen „Hans im Glück“ werden wir uns mit dem flüchtigen und schwer zu fassendem Begriff des Glücks beschäftigen. Was bedeutet Glück und ist es für jeden das gleiche? Gibt es einen Unterschied von „Glück haben“ und „glücklich sein“?

Wir widmen uns dem Schattentheater von der bildnerischen und der darstellerischen Seite. Zu Beginn erkunden wir die technischen Bedingungen: Lichtquellen, Lichtfarben, optische Elemente und die Projektionsfläche. Im weiteren Verlauf erlernen die Kinder die Gestaltung und den Bau von Schattenfiguren mit einfachen Mitteln. Beim gegenseitigen „Vorführen“ der Figuren, lässt sich deren Wirkung schnell überprüfen.
Mit Übungen zum Assoziieren und Erzählen nähern wir uns einer szenischen Darstellung.

In diesem Workshop machen die Schüler Erfahrungen, die jenseits des üblichen Unterrichts und seiner Bewertungsmaßstäbe liegen. Ziel ist nicht das perfekte Ergebnis, sondern die Anregung der Fantasie, das Ermutigen zum Experimentieren und kreativen Handeln.
Es werden individuelle Fertigkeiten gefördert (handwerkliches Geschick, Sprachkompetenz, Merkfähigkeit, Selbstwirksamkeit). Über den Inszenierungsprozess werden aber auch Achtung, Rücksichtnahme, Toleranz und die Zusammenarbeit in der Gruppe unterstützt.
Die Inszenierungsarbeit und die Fokussierung auf eine abschließende Aufführung bündelt die Energie aller Beteiligten und macht sicher auch individuelle oder kollektive Glücksmomente erlebbar.