Werkzeuge, die die Welt retten (1)
Das Projekt umfasst eine wortwörtliche Auseinandersetzung, indem Dinge repariert werden.
Ausgehend von kaputten Alltagsgegenständen untersuchen wir die Praxis des
Reparierens nach ihrem Sinn und mit ästhetischen Mitteln. Hierzu sehen wir uns auch Beispiele aus der Kunst an.
Im nächsten Schritt geht es darum, Dinge oder Geschehnisse, die die Welt „kaputt
machen“ und über die sich die Lernenden Gedanken machen, zu bearbeiten. Es geht
hierbei um eine humorvolle Auseinandersetzung von eventuellen (Zukunfts-) Sorgen der
Lernenden. Wir suchen gemeinsam nach Lösungsvorschlägen und bauen Werkzeuge,
die die Welt retten. Die groben Inhalte der Tage sind im folgenden aufgelistet. Es handelt sich hierbei um ein Wahlprojekt innerhalb einer Projektwoche. Es wird sich um eine jahrgangsübergreifende Lerngruppe handeln (wie an der Schule üblich), die sich zudem inklusiv zusammensetzt. Sobald die Lerngruppe feststeht, werden die Inhalte differenziert ausgearbeitet.
- Tag Sinn und Sinnlichkeit von Reparatur
– Kennenlernen
– Pappkarten reparieren
– Material verformen und Eigensinn untersuchen
Hausaufgabe: Fotos oder Skizzen von Reparaturen aus Umgebung sammeln - Tag Dinge reparieren als ästhetische Auseinandersetzung
– Reparaturimpulse aus Alltag und Kunst analysieren
– Gegenstand reparieren
Hausaufgabe – Werkzeuge in einem Karton zur nächsten Stunde mitbringen - Tag Werkzeuge zum Reparieren
– Künstlerbeispiel
– Was muss repariert werden?
– Werkzeuge zum Reparieren aus dem Alltag sichten
– Konturlinien der Gegenstände zeichnen
– Werkzeug entwickeln (Skizzieren & Modellbau)
– Skizze und Bauplan für Pappmachéobjekt anfertigen - Tag Pappmachéobjekte bauen
- Tag Pappmachéobjekte bauen und Präsentation planen
– Bauen
– Titel finden
– Abschlusspräsentation planen und ggf. Ausstellung in Schule